Mt. Blanc Hochtour (4.808 m) 2006

Mont Blanc - 4.000er - Hochtour vom 23.Juli bis 29.Juli 2006
mit Bergfuehrer Thomas Kiechl und Dirk


Sonntag, 23.07.2006
Fahrt von Graz nach Chamonix-Mont-Blanc, ca. 8,5 Stunden, Gesamtstrecke ca. 915 km.
Fuer die Fahrt waehlen wir die zwar an Maut teure, aber an Autobahnstrecke laengere und dadurch  insgesamt kuerzere Strecke durch Italien (€39,70) und den Mont-Blanc-Tunnel (11,5 km kosten €31,90!!). Wir treffen uns mit unserem - wie sich noch heraus stellen sollte -  grossartigen Bergfuehrer Thomas und unserem netten Bergkameraden Dirk im Hotel de l'Arve. Thomas weiht uns in die Wochenplanung ein und erzaehlt auch so nebenbei, dass er es bei 9 Versuchen auf den Mt. Blanc zu kommen, wetterbedingt erst 3 Mal geschafft hat ...
Bei der Anfahrt sehen wir vor der Mautstation schon das gewaltige Mont-Blanc-Massiv.
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Montag, 24.07.2006
Wir fahren mit dem Auto nach Le Tour (1.462 m) und anschliessend mit der Seilbahn bis zur Bergstation (ca. 2.140 m) auf und gehen ca. 2 Stunden zur Huette "Refuge Albert 1er" (2.702 m).
Am Nachmittag freunden wir uns am Gletscher wieder mit Steigeisengehen und Eisklettern an, um fuer die Mt. Blanc Besteigung technisch gut geruestet zu sein. Die Unterbringung auf der Albert Premier ist gut, auch das Essen ist ausgezeichnet und vor allem reichlich.
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Dienstag, 25.07.2006
Wir stehen um 04.00 Uhr auf, fruehstuecken und brechen kurz vor 05.00 Uhr auf unsere Akklima-tisationstour auf den "Aiguille du Tour" (3.542 m) auf. Da das letzte Stueck des Normalweges auf den Gipfel auf Grund der hohen Anzahl an Alpinisten gefaehrlich erscheint, entscheidet sich unser Bergfuehrer fuer die einsamere Besteigung ueber den Nordgrat. So entgehen wir weitestgehend der Steinschlaggefahr. Das Wetter ist sehr schoen, am Abend gibt es jedoch ein Gewitter. Wir bangen schon ein wenig um unsere Mt. Blanc Gipfelbesteigung. Zur weiteren Akklimatisation verbringen wir noch eine Nacht auf der Huette.
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Mittwoch, 26.07.2006
Wir fahren mit der Seilbahn ins Tal und mit dem Auto wieder zurueck zum Hotel. Nach einer Dusche und einer kleinen Staerkung fahren wir mit der Seilbahn von Chamonix (1.037 m) auf die Bergstation "Aiguille du Midi" (3.842 m). Anfangs steigen wir ueber einen schmalen Firngrat ab, dann gehen wir ueber den Gletscher und einen Gegenanstieg zur Huette "Refuge des Cosmiques" (3.613 m). Das Wetter ist schoen. Die Huette ist sehr geraeumig und mit bestem Brandschutzstandard ausgestattet (1988 abgebrannt und neu aufgebaut). Nach einem sehr guten Essen nuetzen wir die restlichen 4 Stunden bis zum Aufstehen fuer Schlafen und Akklimatisieren. Beeindruckend ist die Aussicht auf das nahe Mt. Blanc Massiv.
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Donnerstag, 27.07.2006
Am Gipfeltag stehen wir um ca. 00.45 Uhr auf und gehen nach dem Fruehstueck um ca. 01.45 Uhr los. Nachdem wir alle 4 Anstiege (davon 3 Gegenanstiege) und die Schluesselstelle, den steilen Eiskanal (Col du Mt. Maudit) unter dem Mont Maudit, gemeistert haben, sind wir nach knapp 6 Stunden Gehzeit am Gipfel des Mt. Blanc angekommen und werden mit einem unvergesslichen Ausblick auf die Berge der Westalpen belohnt. An diesem wunderschoenen Julitag sind wir natuerlich nicht die einzigen Bergsteiger, die den Gipfel geschafft haben ...
Beim Abstieg sind die Gegenanstiege noch sehr anstrengend, vor allem jener hoch zur Aiguille de Midi, den wir in der prallen Sonne zum Abschluss des Gipfeltages noch zuruecklegen muessen.
Eine gefaehrliche Situation ergibt sich beim Abstieg vor dem Eiskanal. Durch einen losgetretenen Felsblock wird ein Bergsteiger einer Gruppe vor uns verletzt und der Eiskanal unpassierbar blockiert. Waeren wir nur 15-20 Minuten schneller gewesen, dann waeren wir durch den abstuerzenden Felsblock...
Es bildet sich ein Stau vor dem Eiskanal, und im allgemeinen Chaos gibt es auch nur wenig Infor-mationen ueber die Lage im Kanal. Unser Bergfuehrer behaelt einen kuehlen Kopf, und durch seine Routine und vor allem durch die Ruhe, die er ausstrahlt, ueberzeugt er uns von seinem Vorschlag, uns ueber die Eiswand neben dem Eiskanal abzuseilen. Die restlichen Seilschaften schauen sich die bestens koordinierte Abseilaktion an, und es dauert nicht lange, bis die ersten Bergsteiger den gleichen Abstiegsweg waehlen. Vorausgesetzt, ihr Bergfuehrer hat wie unserer das notwendige 50-m-Seil zur Hand. Noch waehrend der Verletzte mit dem Hubschrauber abtransportiert wird, sind wir schon wieder unter der Eiswand in Sicherheit.
Tourenprofil von meiner Uhr HAC4Pro                                                  Karte des Gebietes
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Freitag, 28.07.2006
Am letzten Tag goennen wir uns etwas mehr Schlaf und fahren erst kurz nach 08.00 Uhr mit der Seilbahn von Argentiere (1.250 m) auf die Bergstation "Grands Montets" (3.297 m). Geplant ist die Ersteigung des "Petite Aiguille Verte" (3.512 m). Ueber den Gletscher und eine steile Eiswand erreichen wir den Felsgrat, und uns erwartet eine "Genusskletterei" ueber Bloecke im 2. bis 3. Schwierigkeitsgrad bis zum Gipfel. Leider meint es das Wetter an diesem letzten Bergtag nicht gut mit uns, und so kehren wir ca. 1/4 Stunde vor dem Gipfel um, um vor dem drohenden Gewitter die sichere Bergstation zu erreichen. Frei nach dem Motto: "Die Kunst am Berg ist zu wissen, wann man umkehren muss, und nicht, den Gipfel zu erreichen."
Wieder im Tal machen wir noch einen kurzen Ausflug zum oertlichen Klettergarten, wo uns Thomas noch eine kurze Wiederholung in Knotenkunde gibt und eine leichte Top Rope Tour fuer uns sichert. Leider zwingt uns der bald stark einsetzende Regen jedoch unseren Bergurlaub endgueltig zu beenden.
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Samstag, 29.07.2006 - Sonntag 30.07.2006
Nach ca. 610 km und 6,5 Stunden Fahrzeit erreichen wir unser Hotel in Muenchen. Am Abend lassen wir unseren Bergurlaub mit dem grossartigen Konzert von David Gilmour ausklingen, welcher nicht nur seine eigenen Hits, sondern auch alte Pink Floyd Klassiker zum Besten gibt.

Am Sonntag fahren wir bei recht starkem Verkehr die restlichen ca. 410 km in ca. 5 Stunden nach Graz.


23.07-29.07.2006

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